Bismarckstraße 17: Unterschied zwischen den Versionen
Aus Geschichtliches aus Bad Pyrmont
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[[File:bismarckstraße-1927.jpg|mini|Stadtplan Pyrmont 1927]] | [[File:bismarckstraße-1927.jpg|mini|Stadtplan Pyrmont 1927]] | ||
Das genaue Baujahr der Villa Vogell an der Ecke Bismarckstraße / An der Stadtkirche ist nicht überliefert. Historische Pläne geben jedoch Aufschluss über das Grundstück: Ein Stadtplan von 1810 nennt den Brunnenkommissar Hemmerich als Eigentümer des Geländes nördlich der späteren Stadtkirche, das wegen seines moorigen Bodens den Namen „Schwarze Gärten“ trug. | Das genaue Baujahr der Villa Vogell an der Ecke Bismarckstraße / An der [[Evangelische_Stadtkirche_zu_Pyrmont_1877|Stadtkirche]] ist nicht überliefert. Historische Pläne geben jedoch Aufschluss über das Grundstück: Ein Stadtplan von 1810 nennt den Brunnenkommissar Hemmerich als Eigentümer des Geländes nördlich der späteren Stadtkirche, das wegen seines moorigen Bodens den Namen „Schwarze Gärten“ trug. | ||
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Erstmals wird die Villa Vogell 1874 in einem Inserat von Fritz Vogell erwähnt. Darin bewarb er die „Neue Restauration“ und empfahl den Ausschank von Waldschlößchen-, Nürnberger und Vlothoer Bier. | Erstmals wird die Villa Vogell 1874 in einem Inserat von Fritz Vogell erwähnt. Darin bewarb er die „Neue Restauration“ und empfahl den Ausschank von Waldschlößchen-, Nürnberger und Vlothoer Bier. | ||
Schon zwei Jahre später, 1876, führte die Kurliste „Vogells Restauration hinter der neuen Kirche", die sich damals noch in Bau befand, mit einer Gartenwirtschaft und einer Kegelbahn auf. Diese Kegelbahn wurde zwischen den beiden Gebäudeteilen (Pensionshaus und Gastwirtschaft) erbaut. Ein besonderer Service für die Gäste war außerdem die Lieferung von Speisen in deren Wohnungen, heute "Bringservice" genannt. | Schon zwei Jahre später, 1876, führte die Kurliste „Vogells Restauration hinter der neuen [[Evangelische_Stadtkirche_zu_Pyrmont_1877|Kirche]]", die sich damals noch in Bau befand, mit einer Gartenwirtschaft und einer Kegelbahn auf. Diese Kegelbahn wurde zwischen den beiden Gebäudeteilen (Pensionshaus und Gastwirtschaft) erbaut. Ein besonderer Service für die Gäste war außerdem die Lieferung von Speisen in deren Wohnungen, heute "Bringservice" genannt. | ||
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