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Stadtkirche Bad Pyrmont (1877)

Aus Geschichtliches aus Bad Pyrmont
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150 Jahre Stadtkirche – Foto von Ernst Hermann (um 1911)

Am 11. Juli 2027 jährt sich die Einweihung der Stadtkirche Bad Pyrmont zum 150. Mal.

Bereits 1727 plante Fürst Anton Ulrich den Bau einer eigenen Kirche für den Kurort an der nördlichen Ecke von Kirchstraße und Altenauplatz. Das Vorhaben scheiterte jedoch an den schwierigen Bodenverhältnissen. Erst im 19. Jahrhundert wurde das Projekt wieder aufgegriffen: Nach langjährigen Bemühungen und mehreren Spendenaktionen beschloss die Gemeinde 1862 einstimmig den Bau einer eigenen Kirche. Die Grundsteinlegung erfolgte 1867.

Nach Verzögerungen und einem Wechsel des Architekten entstand auf der nördlichen Anhöhe über dem Brunnenplatz – im ehemaligen Hemmerischen, später Waldeckschen Garten – ein neugotischer Kirchenbau, der 1876 vollendet wurde. Die Finanzierung erfolgte durch Spenden von Einwohnern und Kurgästen. Architekt war August Orth, die örtliche Bauleitung übernahm der Holzhäuser Baumeister und Architekt Friedrich Gösling.

Stadtkirche Bad Pyrmont um 1911

Das hier gezeigte Foto entstand um 1911. Der Pyrmonter Fotograf Ernst Hermann wählte für die Aufnahme eine ungewöhnliche Perspektive: Er bestieg den Schornstein des damaligen Heizkraftwerks hinter dem Hotel Fürstenhof, der 1989 abgerissen wurde. Am unteren rechten Bildrand ist die damalige Bauernwandelhalle in der heutigen Seipstraße zu erkennen – eines der wenigen fotografischen Zeugnisse dieses eher als offene Halle zu bezeichnenden Gebäudes; das Betreten der eigentlichen Wandelhalle am Brunnenplatz war damals nur dem gehobenen Publikum erlaubt.

Quellen:
Stadtkirche Bad Pyrmont 1977 - Detlev Block - Pfarramt und Kirchenvorstand der ev.luth. Stadtkirchengemeinde Bad Pyrmont
Bild: Museum im Schloss Bad Pyrmont


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