Neersen: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Geschichtliches aus Bad Pyrmont
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'''1393'''
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Gegen Ende des 14. Jahrhunderts konnten die Grafen von Pyrmont ihren Einfluss auch auf bis zu 376 m ü. NN gelegene Ottensteiner Hochebene ausdehnen. Im Jahre 1393 erhielten die Pyrmonter Grafen die Burg Ottenstein von Graf Hermann von Everstein als Pfandbesitz. Die Burg Ottenstein diente seit dem Ende des 12. Jahrhunderts als zentraler nordöstlicher Stützpunkt der Eversteiner und wurde vermutlich unter Graf Otto VIII. erbaut.   
Gegen Ende des 14. Jahrhunderts konnten die Grafen von Pyrmont ihren Einfluss auch auf die bis zu 376 m ü. NN gelegene Ottensteiner Hochebene ausdehnen. Im Jahre 1393 erhielten die Pyrmonter Grafen die Burg Ottenstein von Graf Hermann von Everstein als Pfandbesitz. Die Burg Ottenstein diente seit dem Ende des 12. Jahrhunderts als zentraler nordöstlicher Stützpunkt der Eversteiner und wurde vermutlich unter Graf Otto VIII. erbaut.   




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'''1520'''
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Für den Welfen Herzog Heinrich dem Jüngeren bot sich nach dem Tod von Graf Moritz von Pyrmont und der sich anschließenden 31jährigen ungeklärten Pyrmonter Erbnachfolge um die Grafschaft Pyrmont zwischen den Edelherrn zur Lippe und den Grafen von Spiegelberg eine günstige Gelegenheit zur Ausdehnung seines Einflussbereiches auf die westliche Seite der Ottensteiner Hochebene. Im Jahre 1519 zog er während eines Rittes einen neuen Grenzverlauf und nahm die bis dahin zu Neersen gehörende Feldmarkt Lichtenhagens und die „unbebauten“ Dörfer Glesse und Ludenborn für sich in Anspruch. Dies löste einen heftig geführten Grenzkonflikt zwischen dem Amt Ottenstein und den Grafen von Spiegelberg aus, der von 1520 bis 1549 das tägliche Leben auf der Ottensteiner Hochebene erheblich beeinträchtigte. Die sich immer weiter zuspitzenden Auseinandersetzungen wurden sind vom damaligen Pyrmonter Amtmann Johann Seiler im „Copiar des Dorfes Nederssen“ ausführlich dokumentiert worden.  
Für den Welfen Herzog Heinrich dem Jüngeren bot sich nach dem Tod von Graf Moritz von Pyrmont und der sich anschließenden 31jährigen ungeklärten Pyrmonter Erbnachfolge um die Grafschaft Pyrmont zwischen den Edelherrn zur Lippe und den Grafen von Spiegelberg eine günstige Gelegenheit zur Ausdehnung seines Einflussbereiches auf die westliche Seite der Ottensteiner Hochebene. Im Jahre 1519 zog er während eines Rittes einen neuen Grenzverlauf und nahm die bis dahin zu Neersen gehörende Feldmark Lichtenhagens und die „unbebauten“ Dörfer Glesse und Ludenborn für sich in Anspruch. Dies löste einen heftig geführten Grenzkonflikt zwischen dem Amt Ottenstein und den Grafen von Spiegelberg aus, der von 1520 bis 1549 das tägliche Leben auf der Ottensteiner Hochebene erheblich beeinträchtigte. Die sich immer weiter zuspitzenden Auseinandersetzungen sind vom damaligen Pyrmonter Amtmann Johann Seiler im „Copiar des Dorfes Nederssen“ ausführlich dokumentiert worden.  
[[Datei:4. Ausschnitt karte Rudolphi, 1695.jpg|mini|Ausschnitt Karte Rudolphi, 1695, StA Marburg]]
[[Datei:4. Ausschnitt karte Rudolphi, 1695.jpg|mini|Ausschnitt Karte Johann Hermann Rudolphi, 1695, HStA Marburg P II 14196]]


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[[Datei:Cilli Seutemann überlebte das Hitlerreich in Neersen.jpeg|mini|Dewezet-Artikel von 1995: Cilli Seutemann überlebte das Hitlerreich in Neersen  ]]
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