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Holzhausen:Straßen:Schillerstraße:Schillerstraße87: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Geschichtliches aus Bad Pyrmont
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August Stock bewohnte dieses Haus Ende der 1920er. Er gab als Beruf „Sortierer“ an. Wahrscheinlich sortierte er Tabakblätter in der derzeit noch florierenden Tabak-Industrie in Pyrmont/Holzhausen und Umgebung.
August Stock bewohnte dieses Haus Ende der 1920er. Er gab als Beruf „Sortierer“ an. Wahrscheinlich sortierte er Tabakblätter in der derzeit noch florierenden Tabak-Industrie in Pyrmont/Holzhausen und Umgebung.
Vis-à-vis schlachteten auf der anderen Straßenseite nördlich Weber, später Meng in #9 und östlich Jänich in #146 (später Eksi's Imbiss).
Vis-à-vis schlachteten auf der anderen Straßenseite nördlich Weber, später Meng in #9 und östlich Jänich in #146 (später Eksi's Imbiss).
[[Datei:Räucherhaus Stock.jpg|mini|Der Dielenbalken des Räucherhauses Stock.]]
 
[[File:1974-Stock-Fo0365.jpg|mini|Hausinschrift Stocks Haus 1974]]


U.R.M erinnert sich an das Haus die Umgebung und die Familie:
U.R.M erinnert sich an das Haus die Umgebung und die Familie:
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  "Ich sitze gerade mit meiner Oma am Rechner. Sie zu Stock's Haus: Da haben wir früher geräuchert. Da hingen Schinken und Würste von der Decke bei Stock's Mariechen."
  "Ich sitze gerade mit meiner Oma am Rechner. Sie zu Stock's Haus: Da haben wir früher geräuchert. Da hingen Schinken und Würste von der Decke bei Stock's Mariechen."


H-G.G erinnerte sich 2021:
Ich glaube, da haben wir als Kinder mit dem Opa alles zum Räuchern gebracht"
Ich schrieb dazu:
Marie Stock soll gesagt haben, dass selbst ehemalige Kurgäste aus ihren Heimatstädten Fleisch zum Räuchern zu Stocks geschickt hätten.
S.S erinnerte sich:
Das Haus wurde später, in den 70er Jahren, abgebaut und soll im LWL-Freilichtmuseum in Detmold wieder aufgebaut worden sein. Ich kann mich selber noch an die letzten Tage am Standort in Holzhausen erinnern. Damals konnte ich es auch mal von innen sehen. Ich fragte mich, wie man den Geruch dort als Bewohner aushalten konnte.
Neben der Räucherei "Stock" gab es mit der Räucherei Schmidt und einem weiteren Haus in der Hohenborner Straße noch zwei weitere Räucherbetriebe.
Neben der Räucherei "Stock" gab es mit der Räucherei Schmidt und einem weiteren Haus in der Hohenborner Straße noch zwei weitere Räucherbetriebe.


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Im Museum fanden Dieter Rosenbaum und ich die letzten Bilder dieses seinerzeit recht bekannten Hauses in Holzhausen, das kurz danach abgebaut wurde, um an anderer Stelle wieder aufgebaut zu werden. Meines Wissens ist es bis heute nicht dazu gekommen. Abgerissen ist schon der Anbau am rechten Rand, an dem sich zuvor ein Kaugummi-Automat befand. Es hatte vor der Eingemeindung 1938 die Hausnummer 62 und später die Straßennummer 87.  
Im Museum fanden Dieter Rosenbaum und ich die letzten Bilder dieses seinerzeit recht bekannten Hauses in Holzhausen, das kurz danach abgebaut wurde, um an anderer Stelle wieder aufgebaut zu werden. Meines Wissens ist es bis heute nicht dazu gekommen. Abgerissen ist schon der Anbau am rechten Rand, an dem sich zuvor ein Kaugummi-Automat befand. Es hatte vor der Eingemeindung 1938 die Hausnummer 62 und später die Straßennummer 87.  
Ebenfalls aus dem Jahr 1974 stammen die rückseitigen Bilder und die Innenansicht.
Ebenfalls aus dem Jahr 1974 stammen die rückseitigen Bilder und die Innenansicht.
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File:190xStock.jpg| Stocks Haus um 1900
File:Marie-Stock-Holzhäuser-Chronik.jpg|Marie Stock aus Holzhäuser Chronik
Datei:87 Räucherhaus Stock.jpg|Räucherhaus der Familie Stock
Datei:87 Räucherhaus Stock.jpg|Räucherhaus der Familie Stock
File:1974-Stocks-Haus.jpg|Stocks Haus 24.08.1974
File:1974-Stocks-Haus.jpg|Stocks Haus 24.08.1974

Aktuelle Version vom 6. März 2026, 10:45 Uhr

Holzhausen #62 - später tausend Jahre "Straße der SA", dann Schillerstr. 87, heute Schillerplatz

Stocks Haus 1971
Ausschnitt eines Ortsplans aus dem Jahr 1857 mit alten Hausnummern und neuen Straßennamen

Bekannt als Stocks Haus - erbaut 1697. Alte Adressbücher lassen vermuten, dass dieses Haus auch ein "Binderhaus" war. Wir erinnern uns an das Haus Holzhäuser Str. 2, #91 hinter diesem Haus gelegen, getrennt nur durch die Bensendrift.
Im hinteren Teil dieses Hauses, befand sich der Räucherbereich. Dort rauchte es zumindest bis in die späten 1960er Jahre oft durch kleine Fenster/Luken unterhalb des Daches und roch verlockend für Nichtvegetarier, die es damals häufiger gab als heute. Hier wurde die Ausbeute der noch verbreiteten Hausschlachtungen hingebracht, um sie haltbar und schmackhaft zu machen.

August Stock bewohnte dieses Haus Ende der 1920er. Er gab als Beruf „Sortierer“ an. Wahrscheinlich sortierte er Tabakblätter in der derzeit noch florierenden Tabak-Industrie in Pyrmont/Holzhausen und Umgebung. Vis-à-vis schlachteten auf der anderen Straßenseite nördlich Weber, später Meng in #9 und östlich Jänich in #146 (später Eksi's Imbiss).

Hausinschrift Stocks Haus 1974

U.R.M erinnert sich an das Haus die Umgebung und die Familie:

"Als Kind musste ich immer die Schinken und Würste dorthin zum Räuchern bringen, wenn meine Familie mal wieder ein Schwein geschlachtet hatte... unser Nachbar war Bauer Reese, in der 83. Der Nachbar von Stock ist Hundertmark, so wie sie es schrieben. Mein Zuhause war die 81. ... Und wenn ich mich richtig erinnere, war Frau Thea Reese eine geborene Stuckenbrock"

M.A.G schrieb 2021:

"Ich sitze gerade mit meiner Oma am Rechner. Sie zu Stock's Haus: Da haben wir früher geräuchert. Da hingen Schinken und Würste von der Decke bei Stock's Mariechen."

H-G.G erinnerte sich 2021:

Ich glaube, da haben wir als Kinder mit dem Opa alles zum Räuchern gebracht"

Ich schrieb dazu:

Marie Stock soll gesagt haben, dass selbst ehemalige Kurgäste aus ihren Heimatstädten Fleisch zum Räuchern zu Stocks geschickt hätten.

S.S erinnerte sich:

Das Haus wurde später, in den 70er Jahren, abgebaut und soll im LWL-Freilichtmuseum in Detmold wieder aufgebaut worden sein. Ich kann mich selber noch an die letzten Tage am Standort in Holzhausen erinnern. Damals konnte ich es auch mal von innen sehen. Ich fragte mich, wie man den Geruch dort als Bewohner aushalten konnte.

Neben der Räucherei "Stock" gab es mit der Räucherei Schmidt und einem weiteren Haus in der Hohenborner Straße noch zwei weitere Räucherbetriebe.

Die junge Frau Stock war Näherin und kam zum Ändern oder neu Anfertigen ins Haus.

Heute ist dort, wo früher das Fachwerkhaus stand, eine als kleiner Platz umgestaltete Freifläche mit einer Bank (wenn sie noch steht).

Räucherhaus "Stock" 24.08.1974 - Die letzten Bilder ...

Im Museum fanden Dieter Rosenbaum und ich die letzten Bilder dieses seinerzeit recht bekannten Hauses in Holzhausen, das kurz danach abgebaut wurde, um an anderer Stelle wieder aufgebaut zu werden. Meines Wissens ist es bis heute nicht dazu gekommen. Abgerissen ist schon der Anbau am rechten Rand, an dem sich zuvor ein Kaugummi-Automat befand. Es hatte vor der Eingemeindung 1938 die Hausnummer 62 und später die Straßennummer 87. Ebenfalls aus dem Jahr 1974 stammen die rückseitigen Bilder und die Innenansicht.


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