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Ottomeyer meets Holzhausen: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Geschichtliches aus Bad Pyrmont
Die Seite wurde neu angelegt: „'''Ein Robinsonspielplatz als Wahlgeschenk'''mini| mini| Stehen Wahlen vor der Tür, ist die Zeit für Wahlgeschenke gekommen. Meist gibt es Kugelschreiber oder Luftballons und natürlich Flyer als politisches Info-Material. 1973 hatte die CDU in Pyrmont eine besondere Idee. Die CDU Bad Pyrmont, getarnt als ''Bürgerinitiative Robinson-Spielplatz'', eröffnete wenige Tage vor d…“
 
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'''Ein Robinsonspielplatz als Wahlgeschenk'''[[File:1973-Robinsonspielplatz-1.jpg|mini|]]
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[[File:1973-Robinsonspielplatz-2.jpg|mini|]][[File:1973-Spendenliste_Robinsonspielplatz.jpg|mini|]]
Stehen Wahlen vor der Tür, ist die Zeit für Wahlgeschenke gekommen. Meist gibt es Kugelschreiber oder Luftballons und natürlich Flyer als politisches Info-Material.
Stehen Wahlen vor der Tür, ist die Zeit für Wahlgeschenke gekommen. Meist gibt es Kugelschreiber oder Luftballons und natürlich Flyer als politisches Info-Material.


1973 hatte die CDU in Pyrmont eine besondere Idee. Die CDU Bad Pyrmont, getarnt als ''Bürgerinitiative Robinson-Spielplatz'', eröffnete wenige Tage vor der Kommunalwahl im März 1973
1973 hatte eine Partei eine besondere Idee. Die CDU Bad Pyrmont, getarnt als ''Bürgerinitiative Robinson-Spielplatz'', stellte wenige Tage vor der Kommunalwahl im März 1973 auf einer Koppel schräg gegenüber dem Holzhäuser Festplatz einen Robinson-Spielplatz mit einer ausgedienten Werkslok der Firma Ottomeyer Luegde/Pyrmont, zwei alten Autos, einem Holzhaus und mehreren alten Autoreifen zur Verfügung. Wer in jener Zeit "Kind" in Pyrmont war, mag sich erinnern.
auf einer Koppel schräg gegenüber dem Holzhäuser Festplatz einen Robinson-Spielplatz mit einer ausgedienten Werkslok der Firma Ottomeyer, zwei alten Autos, einem Holzhaus und mehreren alten Autoreifen zur Verfügung. Wer in jener Zeit "Kind" in Pyrmont war, mag sich erinnern.


Die Fotos stammen aus dem Dewezet-Archiv und wurden von mir mit etwas mehr Kontrast angereichert und der gelb/braun-Schleier entfernt.
Die Fotos stammen aus dem Dewezet-Archiv und wurden von mir mit etwas mehr Kontrast angereichert und der gelb/braune-Schleier entfernt.
Neben diesem Beitrag stehten im Pyrmontwiki die recherchierten Infos zur Verfügung.
Neben diesem Beitrag stehten im Pyrmontwiki die recherchierten Infos zur Verfügung.


Recherche-Infos dazu sind hier zu finden: [[:File:Recherche-Robinson-Spielplatz-1973_OCR.pdf]]
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Anonym schreibt dazu:
Hier irrt der Frank leider. Es war keine Bürgerinitiative, die den Spielplatz errichtete. Es waren wir 4 Frauen, die es leid waren dauernd von der SPD zu hören „ wir brauchen mehr Spielplätze „ und nichts geschah. Da fragte mich meinen Mann ob wir die Kälberwiese noch dringend brauchen und er überließ sie uns. Dann begannen wir fast alle Kauflleute und Unternehmer in Holzhausen und Firma Ottomeyer um Unterstützung. Alle halfen uns. Setzten den Zaun, pflanzten Bäume, legten einen Hügel an, bauten ein Spielhaus und einen riesigen Sandkasten.
Alte Autos gab es nicht. Zur Eröffnung kam die originale Lokomobile von der Firma Ottomeyer aus Lügde unter Dampf zur Freude aller auf den Platz gefahren.
Den Platz haben wir Frauen übrigens auch selber lange selber mit unseren eigenen Rasenmähern demäht. Jahre später wurde er an die Stadt aus Versicherungsgründen abgeben
Frank Schlutter antwortete:
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Hier irrt der Frank leider. Es war keine Bürgerinitiative,
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Hier liest sich das aufgrund der Anzeige, dem Bericht und den folgenden Leserbriefen in der Dewezet (siehe verlinktes Recherche-PDF im pyrmontwiki) aber anders.
E.B. schrieb 1976 folgenden Leserbrief in den Pyrmonter Nachrichten:
Vor drei Jahren errichtete die CDU einen Abenteuerspielplatz gegenüber des Holzhäuser Schützenplatzes. Diesen „Robinsonspielplatz“ weihte man mit großem Pomp ein, also Musik, viele Luftballons und eine Ansprache, und die Kinder freuten sich. Abgesehen davon, dass dergleichen meist erst während des Wahlkampfes eingeweiht wird, ist es doch eine gute Idee.
Aber – wie sieht der so gelobte Robinsonspielplatz heute aus? Die Anlagen sind zerstört, man ließ Gras und Unkraut erst meterhoch wachsen, bis es schließlich abgemäht wurde. Hunde werden darauf geführt, damit sie ihr „Geschäft“ verrichten können, und man ließ sogar tagelang eine Schafherde darauf weiden, die natürlich auch alles verkotete. Der „schöne“ Spielplatz ist nun zu einem großen „Dreckplatz“ geworden! Schade. Einen Spielplatz zu errichten, ist zwar eine lobenswerte Sache, aber man muss sich auch um ihn kümmern. So hätte man sinnvollerweise das Geld für die vorgesehene CDU-Aktion (Freibier, Würstchen, Kaffee und Kuchen) für die Instandsetzung der gesamten  Spielplatzanlage verwenden sollen.


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Aktuelle Version vom 12. September 2026, 15:02 Uhr

Ein Robinsonspielplatz als Wahlgeschenk

Stehen Wahlen vor der Tür, ist die Zeit für Wahlgeschenke gekommen. Meist gibt es Kugelschreiber oder Luftballons und natürlich Flyer als politisches Info-Material.

1973 hatte eine Partei eine besondere Idee. Die CDU Bad Pyrmont, getarnt als Bürgerinitiative Robinson-Spielplatz, stellte wenige Tage vor der Kommunalwahl im März 1973 auf einer Koppel schräg gegenüber dem Holzhäuser Festplatz einen Robinson-Spielplatz mit einer ausgedienten Werkslok der Firma Ottomeyer Luegde/Pyrmont, zwei alten Autos, einem Holzhaus und mehreren alten Autoreifen zur Verfügung. Wer in jener Zeit "Kind" in Pyrmont war, mag sich erinnern.

Die Fotos stammen aus dem Dewezet-Archiv und wurden von mir mit etwas mehr Kontrast angereichert und der gelb/braune-Schleier entfernt. Neben diesem Beitrag stehten im Pyrmontwiki die recherchierten Infos zur Verfügung.

Recherche-Infos dazu sind hier zu finden: File:Recherche-Robinson-Spielplatz-1973_OCR.pdf


Anonym schreibt dazu:

Hier irrt der Frank leider. Es war keine Bürgerinitiative, die den Spielplatz errichtete. Es waren wir 4 Frauen, die es leid waren dauernd von der SPD zu hören „ wir brauchen mehr Spielplätze „ und nichts geschah. Da fragte mich meinen Mann ob wir die Kälberwiese noch dringend brauchen und er überließ sie uns. Dann begannen wir fast alle Kauflleute und Unternehmer in Holzhausen und Firma Ottomeyer um Unterstützung. Alle halfen uns. Setzten den Zaun, pflanzten Bäume, legten einen Hügel an, bauten ein Spielhaus und einen riesigen Sandkasten.
Alte Autos gab es nicht. Zur Eröffnung kam die originale Lokomobile von der Firma Ottomeyer aus Lügde unter Dampf zur Freude aller auf den Platz gefahren.
Den Platz haben wir Frauen übrigens auch selber lange selber mit unseren eigenen Rasenmähern demäht. Jahre später wurde er an die Stadt aus Versicherungsgründen abgeben

Frank Schlutter antwortete:

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Hier irrt der Frank leider. Es war keine Bürgerinitiative,
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Hier liest sich das aufgrund der Anzeige, dem Bericht und den folgenden Leserbriefen in der Dewezet (siehe verlinktes Recherche-PDF im pyrmontwiki) aber anders.

E.B. schrieb 1976 folgenden Leserbrief in den Pyrmonter Nachrichten:

Vor drei Jahren errichtete die CDU einen Abenteuerspielplatz gegenüber des Holzhäuser Schützenplatzes. Diesen „Robinsonspielplatz“ weihte man mit großem Pomp ein, also Musik, viele Luftballons und eine Ansprache, und die Kinder freuten sich. Abgesehen davon, dass dergleichen meist erst während des Wahlkampfes eingeweiht wird, ist es doch eine gute Idee.
Aber – wie sieht der so gelobte Robinsonspielplatz heute aus? Die Anlagen sind zerstört, man ließ Gras und Unkraut erst meterhoch wachsen, bis es schließlich abgemäht wurde. Hunde werden darauf geführt, damit sie ihr „Geschäft“ verrichten können, und man ließ sogar tagelang eine Schafherde darauf weiden, die natürlich auch alles verkotete. Der „schöne“ Spielplatz ist nun zu einem großen „Dreckplatz“ geworden! Schade. Einen Spielplatz zu errichten, ist zwar eine lobenswerte Sache, aber man muss sich auch um ihn kümmern. So hätte man sinnvollerweise das Geld für die vorgesehene CDU-Aktion (Freibier, Würstchen, Kaffee und Kuchen) für die Instandsetzung der gesamten  Spielplatzanlage verwenden sollen.


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