Pyrmont:Straßen:Brunnenstraße:Brunnenstraße15: Unterschied zwischen den Versionen
Aus Geschichtliches aus Bad Pyrmont
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'''Die Geschichte des Hauses in der Brunnenstraße 15''' | '''Die Geschichte des Hauses in der Brunnenstraße 15''' | ||
[[File:1904-Brunnenstraße-15.jpg|mini|Brunnenstraße 15 im Jahr 1904]][[File:IMG_20210112_0095.jpg|mini|Brunnenstraße 14 und 15 im Jahr 1928]][[File:198x-Fo0916.jpg|mini|Brunnenstraße 15 im | [[File:1904-Brunnenstraße-15.jpg|mini|Brunnenstraße 15 im Jahr 1904]][[File:IMG_20210112_0095.jpg|mini|Brunnenstraße 14 und 15 im Jahr 1928]][[File:Brunnenstraße-14-15.jpg|mini|Brunnenstraße 14,15 und 17 Anfang der 1930er Jahre]][[File:198x-Fo0916.jpg|mini|Brunnenstraße 15 Ende der 1980er Jahre]][[File:2026-Brunnenstraße15.jpg|mini|Brunnenstraße 15 im Jahr 2026]]Das Haus Brunnenstraße 15 ist ein zweigeschossiges, verputztes Fachwerkgebäude aus dem Ende des 18. Jahrhunderts. Zwischen 1812 und 1852 befand sich hier die Poststation. Später kam es in den Besitz der Familie Carl Repp, der als Buchbinder in seinem Haus ein Papierwarengeschäft führte.<ref>Aus: Brunnenstraße Bad Pyrmont, Dieter Alfter unter Mitarbeit von Brigitte Bergmann</ref> | ||
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'''Ergänzung am 26.09.2026:''' | '''Ergänzung am 26.09.2026:''' | ||
Hinter jedem historischen Bild steckt eine Geschichte. Damit sie nicht mit der Zeit verblasst, erzähle ich hier, was vor, während und nach diesen Aufnahmen in der Brunnenstraße 15 passiert ist. | Hinter jedem historischen Bild steckt eine Geschichte. Damit sie nicht mit der Zeit verblasst, erzähle ich hier, was vor, während und nach diesen Aufnahmen in der Brunnenstraße 15 passiert ist. | ||
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Anfang 1969 übergab Friederike Repp die Firma „Carl Repp“ an Hans-Jürgen Walter. Fünf Monate später eröffnete er zudem eine Zweigstelle in der Lortzingstraße 24. | Anfang 1969 übergab Friederike Repp die Firma „Carl Repp“ an Hans-Jürgen Walter. Fünf Monate später eröffnete er zudem eine Zweigstelle in der Lortzingstraße 24. | ||
Im Jahr 1977 wurde das Nachbarhaus in der Brunnenstraße 16, Richters Pension, abgerissen. An dieser Stelle entstand der Osttrakt der DANA-Seniorenresidenz. | Im Jahr 1977 wurde das Nachbarhaus in der [[Pyrmont:Straßen:Brunnenstraße:Brunnenstraße16|Brunnenstraße 16]], Richters Pension, abgerissen. An dieser Stelle entstand der Osttrakt der DANA-Seniorenresidenz. | ||
Zwei Jahre später wollte die DANA die Residenz erweitern und erwarb dafür Haus und Grundstück der Brunnenstraße 15. Hans-Jürgen Walter gab daraufhin die Firma Carl Repp auf. | Zwei Jahre später wollte die DANA die Residenz erweitern und erwarb dafür Haus und Grundstück der Brunnenstraße 15. Hans-Jürgen Walter gab daraufhin die Firma Carl Repp auf. | ||
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Was blieb vom alten Firmensitz? | Was blieb vom alten Firmensitz? | ||
Zwei wertvolle gusseiserne Entree-Säulen des ehemaligen Hauses Carl Repp wurden vor dem Abriss von dem Heimatforscher Erich Kentsch/Knetsch gerettet. | Zwei wertvolle gusseiserne Entree-Säulen des ehemaligen Hauses Carl Repp wurden vor dem Abriss von dem Heimatforscher [[Der_Mann,_der_in_Pyrmont_Rasputin_oder_Rübezahl_genannt_wurde|Erich Kentsch/Knetsch]] gerettet. | ||
Quellen: Archiv der Dewezet, Museum im Schloss | |||
Recherchen: [[Datei:Recherche-Brunnenstraße-15.pdf|Archiv der Dewezet]] | |||
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===Reaktionen=== | |||
G.R. schrieb auf Facebook: | |||
Jürgen Repp war mein Klassenkamerad 1944, 45, 46 an der "Oberschule für Jungen", Humboldt Str. ! | |||
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C.B.R. schrieb auf Facebook: | |||
Es war ein Geschäft ganz nach meinem Geschmack und noch heute habe ich meinen heiß ersehnten Zirkel im schwarzen Kästchen, innen ausgeschlagen mit rotem Samt! Auch meine damals so beliebten Poesiealben stammen aus der Zeit. 🥹 | |||
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K.K. schrieb auf Facebook: | |||
Es tut mir immer in der Seele weh, wenn ich alte Häuser sehe, die einen Baustil und vor allem Charme hatten, dann aber zu einem lieblosen Betonklotz umgebaut wurden. | |||
A.G. schrieb auf Facebook: | |||
K.K. Da bin ich ganz bei Ihnen. Wenn man Anfang der 60er Jahre das Gesamtensemble Brunnenstraße unter Denkmalschutz gestellt hätte, wäre das heute ein Publikumsmagnet ersten Ranges. | |||
Für die Zukunft sollte die Stadt alles tun, damit die klassischen Fassaden erhalten werden bzw. bei Neubauten die klassische Fassade wiederaufgebaut wird. Das ist möglich und wird in den Ostseebädern auch so gehandhabt. | |||
K.K antwortete darauf: | |||
A.G ich glaube , den Status Denkmalschutz gab es es ab Mitte der 70iger Jahre, ohne Gewähr, nur es fehlte damals die Wertschätzung für alte Gebäude, die heute gottseidank vorhanden ist. Ich kann mich immer noch darin erinnern, das meine Eltern eine total ablehnende Haltung gegenüber alten Sachen/Gebäuden hatten. "Das ist alt, das gehört in den Müll", diesen Satz habe ich sehr oft gehört. Und genau so wurde mit den Häusern verfahren , altes wurde platt gemacht und gegen moderne Bauten ersetzt. Leider. | |||
A.G antwortete: | |||
Da haben Sie recht. In Schleswig-Hoststein gibt es den Denkmalschutz bereits seit 1958, das wie üblich etwas verschnarchte Niedersachsen hat dafür bis 1978 gebraucht☹️ | |||
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A.T. schrieb auf Facebook: | |||
Schreibwaren und Schulbedarf wurde bei Heuer oder Repp gekauft in den 70ern. Ich erinnere mich auf jeden Fall an viel dunkles Holz im Verkaufsraum. | |||
A.W. antwortete: | |||
Als Holzhäuser kauften wir unsere Schulhefte bei [[Holzhausen:Straßen:Schillerstraße:Schillerstraße61_Puren_Hundertmark|Puren 100 Mark]] | |||
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P.S. schrieb auf FB: | |||
Ich kann mich noch gut an das Schreibwarengeschäft Repp erinnern als wir dort eingekauft haben. | |||
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M.M. schrieb auf FB: | |||
Einerseits finde ich es ganz gut, dass eine Senioren-Einrichtung mitten in der Stadt gebaut wurde. Andererseits fände ich eine ECHTE Pflege-Einrichtung in diesem Gebäude wesentlich besser. | |||
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G.B. schrieb auf FB: | |||
Ich habe damals als Grundschüler immer meine Schulhefte , Füller usw bei Repp gekauft. Zu der Zeit hat aber gegenüber schon Heuer aufgemacht welcher bis heute noch da ist. | |||
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E.E schrieb auf FB: | |||
Bei Repp habe ich noch gekauft | |||
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U.B. schrieb auf FB: | |||
Bei Repp wurden in den 50er und 60er Jahren alle meine Schulbücher und -hefte gekauft. Ein tolles Geschäft und in der Zeit ein wichtiger Bestandteil von Bad Pyrmont. | |||
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H.K. schrieb auf Facebook | |||
Kann mich anschließen, genau das sind auch meine Erinnerungen, den Zirkel hab ich auch noch und dasf Gesangbuch mit goldenem Rand, das meine Oma dort für mich zur Konfirmation bestellte. | |||
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